Ribera Norte

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Gestern haben wir ganz um die Ecke ein kleines Naturschutzgebiet am Fluss entdeckt. Besonders interessant war die angeschlossene Gärtnerei, die lokale Pflanzen verkauft. Das könnte etwas für unseren Garten (mit dem wir immer noch nicht weitergekommen sind) sein.

Es gibt dort zwei separate Rundwege, wobei ein Teil des einen gesperrt war, so dass wir in zwei Richtungen hin und zurück mussten. Das war aber nicht weiter wild, weil es viel zu sehen gibt. Das Gebiet liegt im Einflussbereich von Ebbe und Flut, so dass der Wasserstand sich periodisch ändert, wenn auch nicht sehr viel. Viele Wegen wurde über Stege geführt, so dass wir einen guten Einblick in das Gebiet bekommen konnten. Wir haben eine ganze Reihe von Vögeln gesehen, die wir bisher nicht kannten. Ansonsten ist halt Winter, so dass das Leben dort etwas zurückhaltender verläuft.

Erstaunlicherweise war es trotz gutem Wetters und des Samstagnachmittags dort recht leer. Aber vielleicht liegt das mehr an unserer Vorstellung von Nachmittag, die eher zu der Mittagszeit hier in BA passt?
Interessant ist auch, dass der Park mit „Rangern“ besetzt ist, von denen man Information bekommen kann und die offenbar auch Führungen anbieten.
Jedenfalls werden wir regelmäßig dorthin fahren (20 Minuten mit dem Fahrrad), um zu sehen wie sich die Natur im Laufe des Jahres verändert. Schade ist, dass der Park erst ab 9:00 Uhr geöffnet ist, so dass man den frühen Morgen dort nicht erleben kann.