Ciervo de los Pantanos

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Am vergangenen Sonntag haben wir den Wagen zum ersten mal für einen Tagesausflug genutzt und sind in den Norden zum Nationalpark „Ciervo de los Pantanos“ gefahren. Dort geht es in erster Linie um die Erhaltung des Sumpfhirsches. Nicht, dass wir welche gesehen oder besondere Informationen bekommen hätten.

Trotzdem das Wegenetz recht beschränkt und in keinem guten Zustand ist, konnten wir ein wenig laufen und die Natur genießen. Menschen sind wir abgesehen von einer Menge von Personal nicht begegnet und zum Ende unseres deutlich kürzeren Aufenthaltes als erwartet auch noch nass geworden.

Zum Mittag sind wir dann nach Nordelta gefahren, die Wohngegend im Norden von Buenos Aires, wo sich eine große Menge von sehr gut situierten Argentiniern sammelt. Ein Zeichen dafür, dass dort eine Menge Geld vorhanden ist, ist das Einkaufszentrum mit einer ganzen Reihe von hochpreisigen Modegeschäften. Aber ganz interessant.
Zum Mittagessen sind wir dort (also nicht im Einkaufszentrum) in einem Restaurant eingekehrt, das wir bei unseren Recherchen gefunden hatten. Wir waren mit unseren Wandersachen unterwegs, so dass wir ein wenig fehl am Platz waren in dem modern und elegant eingerichteten Raum. Das Essen war recht gut. Wir gehen bestimmt wieder hin, es sind nur 20 Minuten mit dem Auto.

Aus Anlass unseres Hochzeitstages waren wir dann gestern (wie immer mittags) in der Stadt (in Retiro) in einem „französischen“ Restaurant essen, dem Roux. Dort wollten wir schon lange hin, aber der Aufwand ist uns immer zu hoch gewesen. Dort haben wir dann endlich einmal wieder Austern bekommen und ein Essen, das mit viel Sorgfalt zubereitet und angerichtet worden ist, wirklich sehr gut. Da gehen wir bestimmt regelmäßig hin.

Es fehlen jetzt noch drei Tage bis zu den Ferien, es wird auch langsam Zeit. Das Schuljahr zieht sich ziemlich hin ohne Ferien. Alle (Kollegen und Schüler) sind ferienreif, so dass das Unterrichten etwas zäh ist. dazu kommt, dass ein Teil der Schüler schon nicht mehr da ist – früher fliegen ist billiger. Das ist hier so üblich und interessiert anscheinend niemanden.
Wir sind mitten in den Vorbereitungen für unsere Reise. Das meiste ist zwar fertig, aber irgendetwas fehlt ja immer. Auf jeden Fall freuen wir uns sehr darauf.