Die beiden ersten Tage unseres Urlaubs haben wir hauptsächlich auf der Straße und in Städten verbracht. Natur kommt etwas kurz, das liegt nicht zuletzt an den großen Entfernungen, aber auch am Wetter.
Das Ende des Halbjahres war ziemlich anstrengend, da wir mit den Notenkonferenzen der Oberstufe geendet haben. Bis dahin war viel zu tun, da unser Notensystem geändert worden war und nicht mehr so recht mit dem deutschen kompatibel ist. Daher war viel Kommunikation mit der IT-Abteilung nötig.
Nach den Konferenzen ist natürlich nicht Schluss, daher war am ersten Ferientag noch Einiges zu tun. Aber das ging auch vorbei und wir konnten den Tag mit Packen verbringen.
Von Buenos Aires aus sind wir im Nebel zunächst nach Santa Fe gefahren. Das ist eine ordentliche Strecke von etwas mehr als 500 km, so dass wir eine längere Mittagspause in Rosario eingelegt haben, wo es dann aufgeklart ist und noch richtig schön wurde. Die Stadt hat uns ganz gut gefallen, insbesondere die Promenade am Fluss. Wir kommen bestimmt einmal an einem langen Wochenende wieder.
Von da waren es dann noch zwei Stunden bis Santa Fe – oder wären es gewesen ohne Stau. Jedenfalls waren wir irgendwann im Hotel, das in einem alten Getreidespeicher untergebracht ist.
Den Abend haben wir in der Stadt verbracht, sind dort ein wenig herumgelaufen und haben abends ganz ordentlich gegessen.
Heute Morgen haben wir uns (wieder im Nebel) auf den Weg Richtung Concordia gemacht. Wir hatten hin und her überlegt, ob wir eine Abstecher in den Nationalpark El Palmar machen sollten. Wir haben uns aber dagegen entschieden, weil wir ein Hotel in Uruguay gebucht hatten und nicht klar war, wie lange wir für den Grenzübertritt brauchen würden.
Also sind wir direkt nach Concordia gefahren, haben dort ein nettes Café gefunden und eine Kleinigkeit gegessen. Die Stadt haben wir uns nicht angeschaut, nur die Plaza de Mayo, aber auch das war nett.
Einen kurzen Halt haben wir am Stadtrand am Castillo San Carlos gemacht und sind dort etwas spazieren gegangen. Das war ganz schön.
Zuletzt sind wir über die Grenze nach Uruguay gefahren, was recht zügig ging – wenn eine halbe Stunde so genannt werden kann. Hier haben wir eine Blockhütte am See gemietet und genießen die Ruhe ohne Fußball.
Leider sind wir auf die Selbstversorgung nicht vorbereitet, so dass das Thema Essen etwas schwierig war. Wir haben es so gelöst, dass wir aus der Bar des Schwimmbades etwas zum Mitnehmen gekauft haben. Dort essen wollten wir nicht und das Restaurant macht erst um 20 Uhr auf, für uns eindeutig zu spät.
So bleibt heute Abend etwas Zeit, das ist auch nicht schlecht.
Morgen geht es weiter Richtung Norden. Vielleicht fahren wir dann nach El Palmar, sonst ist die Strecke etwas kurz und in Mercedes (der nächste sinnvolle Zwischenhalt) scheint es nicht sehr interessant zu sein. Auf der anderen Seite müssen wir dann erst in die falsche Richtung fahren. Mal sehen, wie wir über die Grenze kommen, dann sehen wir weiter.