Uruguay

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Unsere erste Station war ein weiterer Nationalpark: „Santa Teresa“. Das ist eine seltsame Mischung aus botanischem Garten, Festung und Schutzgebiet. Wir haben uns dort nicht lange aufgehalten, sind aber zum Strand gefahren, der sehr beeindruckend und wild ist.
Das Tagesziel war Punta del Este, die Touristenhochburg in Uruguay mit kilometerlangen Stränden und entsprechenden Betonklötzen, Feriensiedlungen und Geschäften. Wir sind dort ein wenig am Strand gelaufen und mangels einer sinnvollen Alternative in der Nähe unseres Hotels (das wir wegen des Parkplatzes ausgewählt hatten) haben wir in der Rooftopbar des Hotels gegessen. Das Ambiente dort ist sehr schön, die Preise deutlich überzogen.

Die Weiterfahrt dam nächsten Morgen an der Küste war weitgehend unspektakulär. Ohne Ende Sandstrand, durchaus schön, aber am Ende doch etwas langweilig.
Die letzte Übernachtung hatten wir in Colonia del Sacramento geplant, das wir von Buenos Aires aus auch gut mit der Fähre erreichen können. Dort haben wir mitten im historischen Zentrum gewohnt. Die Stadt war dafür, dass Montag und nicht besonders gutes Wetter war, ziemlich voll, hauptsächlich anscheinend Tageausflügler aus Buenos Aires – immerhin sind ja Ferien.
Die Altstadt ist sehr sehenswert (immerhin Unesco Weltkulturerbe) mit einer riesigen Anzahl an Restaurants, Cafés und Geschäften (hauptsächlich mit Nippes). Allerdings haben wir auch ein paar interessante Dinge gefunden. In einer Kombination aus Buchhandlung und Galerie haben wir ein Bild des Besitzers gekauft. Auch die Bücher, die er hatte, waren sehr interessant durch die offenbar persönliche Auswahl.

Am nächten Morgen haben wir uns dann zu unserer letzten Etappe aufgemacht und sind die 470 km bis Buenos Aires gefahren anstatt die Fähre zu nehmen (Luftlinie vielleicht 50 km). Aber wir wollten so viel wie möglich vom Land sehen. Das hat sich auch als sinnvoll herausgestellt, die Fahrt (nach der Grenzkontrolle, die erstaunlich unproblematisch verlaufen ist – wir hatten uns etwas Sorgen wegen des Bildes gemacht) über den Rio Uruguay und einige weitere Flussüberquerungen haben sich gelohnt.
Je näher wir Buenos Aires kamen, umso unangenehmer wurde der Verkehr und wir waren froh, am frühen Nachmittag zurück zu sein nach gut 6000 km Fahrt.

Jetzt sind noch ein paar Tage Ferien übrig, die aber schnell vorbeigehen