Redwood

Die Fahrt durch die Berge war soweit ganz schön, aber wenig bemerkenswert. Der Campingplatz ist sehr schön gelegen, unser Platz unter Eichen (oder so) war angenehm schattig und wir hatten noch den ganzen Nachmittag Zeit, um eine kleine Wanderung zu den Redwoods zu unternehmen. Leider zog sich der Weg (zum Teil in knalliger Sonne und durch tiefen Sand) dann doch länger hin, als erwartet, war aber alles in allem sehr schön. Die großen Bäume mit Stammdurchmessern von bestimmt 3 m und auch mehr sind eindeutig eine Reise wert. Der höchste in diesem Park ist 84 m hoch und die Bäume sind bis zu 1500 Jahre alt. (Nicht so viel im Vergleich zu den Poylepis-Wäldern, aber immerhin.) Am Abend sind wir dann in die „Stadt“ gefahren, wo wir ein gutes japanisches Restaurant gefunden haben, so freundlich wie noch nie (bei sehr hohen Standards) bedient worden sind und wirklich gut gegessen haben.

Die Nacht war dann leider etwas unruhig: Freitagabend und haufenweise Leute, die sich nicht an die (strengsten, die wir bisher auf einem Platz gesehen haben) Regeln hielten. Zu allem Überfluss wurde es dann auch noch ziemlich kühl und wir hatten wieder die Schlafsäcke nicht ausgepackt. Aber auch das ging vorüber und insgesamt war es ganz schön.

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