Sightseeing

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Das lange Wochenende haben wir dazu genutzt, die Stadt besser kennenzulernen. Nachdem wir am Samstag eine ehemalige Kollegin aus Quito in ihrem Haus außerhalb von Buenos Aires besucht hatten, waren wir am Sonntag wieder in San Telmo, um uns dort auf dem Antiquitätenmarkt umzusehen und zu versuchen, das eine oder andere Bild (wir haben zu wenige in den Container getan…) zu finden.

Zuerst waren wir allerdings (bei Regen) im Museum für moderne argentinische Kunst. Das war sehr interessant, vor allem die Sachen aus den 60er Jahren, aber auch das eine oder andere zeitgenössische war dabei. Nicht zuletzt ist das Gebäude sehenswert, offenbar ein alter Industriebau.
Das mit dem Regen hat sich dann bald gegeben und so standen wir da in unseren Regensachen und kamen uns ein wenig albern vor.

San Telmo hat sich (zumindest soweit wir uns erinnern) deutlich verändert gegenüber 2018 als wir das letzte Mal dort waren. Alles macht einen viel stärker kommerzialisierten Eindruck mit viel weniger Abwechslung.
Trotzdem haben wir am Ende der Tour als wir schon fast wieder in der Stadt waren noch etwas Kunst gefunden. Ein Künstler, der seine Leinwände einfach an eine Mauer geklebt hatte mit sehr ausdrucksvollen Porträts. Mitgenommen haben wir noch nichts, also müssen wir am kommenden Wochenende wieder hin. Und eine andere Künstlerin, die in einer Collagentechnik arbeitet mit zum Teil recht impressionistischen Anteilen. Auch das haben wir noch aufgeschoben.

Gestern habe wir eine etwas längere Tour mit den Brompton unternommen. Zunächst nach Tigre, um unter anderem zu sehen wie die Abfahrten nach Uruguay (ein möglicher Wochenendausflug) sich gestalten.
Außerdem sind wir noch im „Fruchthafen“ gelandet, ein riesiger Komplex mit allen möglichen Geschäften, insbesondere Möbel. Dort haben wir einen Kollegen getroffen, den ich beim Sicherheitstraining kennengelernt hatte.

Auf dem Rückweg haben wir einen Abstecher über San Isidro gemacht, um die Umgebung unseres (hoffentlich) neuen Hauses besser kennenzulernen. Mit dem Fahrrad sind es nur gut 10 Minuten und es ist schon ziemlich lebendig dort. Wenn das mit dem Mietvertrag dann tatsächlich klappt, haben wir es gut getroffen, nicht zuletzt, weil wir dann auch einfach m it dem Zug in die Stadt fahren können.