In den vergangenen Tagen ist unglaublich viel passiert. Zunächst haben wir (am Tag, an dem wir das Auto verkauft haben, das wir noch bis zum Abflugtag behalten konnten) erfahren, dass Barbaras Dienstpass tatsächlich noch pünktlich fertig geworden ist. Das war eine sehr schöne Nachricht.
In den darauf folgenden Tagen haben wir uns dann intensiv um das Packen gekümmert, was dann am letzten Wochenende seinen Höhepunkt erreicht hat.
Montag und Dienstag war das Umzugsunternehmen da und hat das Haus aus- und den Container eingeräumt. Dabei stellte sich (entgegen der Schätzung durch den Zuständigen) heraus, dass wir noch reichlich Platz im Container hatten, so dass wir doch das eine oder andere Bild zusätzlich hätten mitnehmen können. Oder auch einen Kühlschrank, den wir vermutlich auf jeden Fall werden kaufen müssen.
Den Mittwoch haben wir genutzt, um das Haus einigermaßen in Ordnung zu bringen, am Donnerstag dann die Koffer endgültig gepackt, das Auto abgegeben und einen Leihwagen abgeholt, um zum Flughafen in Düsseldorf zu kommen mit unseren 8 + 2 Koffern. Dafür brauchten wir aber auch zwei Autos, aber da Erin und Hoai auch noch gefahren sind, ging das ganz gut.
Der Abflug war dann aufregend, da die vielen Koffer nicht in den Buchungsunterlagen der Fluggesellschaft aufgetaucht waren. Nach einigem Hin und Her hat aber alles geklappt.
Der Flug war dann soweit in Ordnung, wie Flüge so sind. Insbesondere der Nachtflug von Barcelona, wo wir das Flugzeug gewechselt haben, war natürlich sehr anstrengend.
Glücklicherweise waren wir etwas früher dran als erwartet und sind schnell durch die Passkontrolle gekommen (Dienstpass sei Dank). Das Gepäck kam auch schnell und vollständig. Nur bei der Sicherheitskontrolle der Koffer gab es ein kleines Problem mit den Falträdern, das aber auch schnell gelöst werden konnte.
Einen liebe Kollegin hier von der Goethe-Schule hat uns abgeholt und zum Airbnb gebracht (1 Stunde Fahrt vom Flughafen).
Inzwischen haben wir uns einigermaßen eingerichtet, zum ersten Mal eingekauft (Getränke und Frühstück) und treffen uns gleich noch mit einer ehemaligen Kollegin aus Quito.
Schon seit dem Abflug fühlt sich das ganze völlig selbstverständlich und normal an. Hier zu sein, ist einfach richtig. Das Wetter hilft natürlich…
Das Wochenende ist „frei“ (abgesehen davon, dass wir ab der kommenden Woche ein neues Airbnb benötigen bis der Container am 2.3. kommt), am Montag ist das Anmelden angesagt (Schule und Botschaft). Am Dienstag sehen wir uns zwei Objekte an, die wir dauerhaft mieten könnten (ein Haus und eine Wohnung). Weitere Pläne haben wir erst einmal nicht abgesehen von einer Kollegeneinladung am kommenden Samstag.
Am Montag geht es dann zumindest für mich los, Barbara hat noch ein wenig Zeit.